Erbrecht

Erbrecht
Viele Bundesbürger sterben früher als erwartet und hinterlassen bei einem plötzlichen Tod ohne erbrechtliche Vorsorge die Angehörigen. Dabei werden immer größere Vermögenswerte vererbt, was auch an der Sparsamkeit der Nachkriegsgeneration liegt. Dies kann zu Erbstreitigkeiten und zum Verlust der bisherigen Existenz führen. Zudem können sich per Gesetz Miteigentumsgemeinschaften ergeben, die auseinandergesetzt werden müssen.

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod ist nicht des Menschen liebste Beschäftigung. Der eigene Tod zeigt zumindest die physische Endlichkeit des eigenen Seins auf, Gedanken also, mit denen sich der Mensch während seines Berufslebens, aber auch im Rentenalter ungern auseinandersetzt. Die Scheu vieler Menschen vor dem Erstellen einer erbrechtlichen Regelung hängt damit zusammen, dass die Sorge besteht, dass der Tod vor der Tür steht, wenn man schon dazu „gedrängt“ wird, ein Testament zu errichten („Ganz so alt bin ich ja noch nicht). Es besteht eine gewisse Barriere vor einer Auseinandersetzung mit dem Tod.

Gleichwohl ist der Umgang mit dem Thema Tod offener geworden. Aufgrund der seit Jahren geführten Diskussion über die Sterbehilfe und die Beachtung des Selbstbestimmungsrechtes interessieren sich immer mehr Bürger für erbrechtliche Frage und überlegen, ein Testament oder/und eine Patientenverfügung oder/und eine Vorsorgevollmacht zu erstellen. Es gibt kaum jemanden mehr, der die Wichtigkeit einer rechtzeitigen Regelung in diesen Bereichen in Frage stellt.

Allerdings sind viele Menschen mit den erbrechtlichen Regelungen überfordert und unterlassen aus Angst vor Fehlern jegliche Regelung oder aber setzen eine Regelung auf, die sich als unwirksam oder wenig sinnvoll herausstellt.

Folgende Fragen ergeben sich in unterschiedlichen Gestaltungen:

– Wer erbt welchen Anteil, wenn es kein Testament gibt?

– Was ist mit dem Erbrecht des Ehegatten?

– Wie sicher ist ein privatschriftliches Testament?

– Welche Formvorschriften sind zu beachten?

– Welche Inhalte kann ich in einem Testament regeln?

– Was kann ich tun, wenn der Nachlass überschuldet ist?

– Wie finde ich heraus, ob der Nachlass überschuldet ist?

– Wie kann sich der Erbe gegen Pflichtteilsforderungen schützen?

– Wer ist pflichtteilsberechtigt und in welcher Höhe bestehen Forderungen?

– Benötige ich ein notarielles Testament?

In der anwaltlichen  Praxis haben wir die Erfahrung gesammelt, dass das Aufsetzen erbrechtlicher Regelungen sowohl für den Erblasser als auch für die potentiellen Erben Zufriedenheit und Sicherheit bietet. Auf diese Weise kann innerfamiliärer Streit verhindert und das mit viel Mühen erarbeitete Familienvermögen für die nächste Generation erhalten werden. Die Anwälte der Kanzlei Rudolph haben Erfahrung mit den Formulierungen von Testamenten, Lösung erbrechtlicher Streitfälle und der Verwaltung von Nachlassvermögen (u. a. im Rahmen von Nachlasspflegschaften, Nachlassverwaltungen und Testamentsvollstreckungen). Gerne beraten und vertreten wir Sie in den unterschiedlichsten Bereichen des Erbrechts.

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